Girona im Barcelona-Lexikon
Wer möchte nicht mal auf den Spuren der Vergangenheit gehen oder diese einfach einmal spüren?! Nun in Girona kann dieser Wunsch erfüllt werden. Im Gegensatz zu anderen Städten gibt es noch viele Spuren der Mauren, was nicht verwunderlich ist, denn sie lebten 200 Jahre hier.
Es lohnt sich nicht, die Stadt nur mal schnell zu durchfahren, denn dann bietet einem nur der graue Alltag als Aussicht. Spannender wird es dann schon, wenn man die Stadt richtig erkundet. Trotz der wirklich gut erhaltenen historisch wertvollen Sehenswürdigkeiten hat Girona verhältnismässig wenig Besucher zu verzeichnen. So bleiben die 84.000 Einwohner fast immer unter sich.
Die Sehenswürdigkeiten befinden sich fast alle gedrängt in der Altstadt, die man bequem zu Fuß durchqueren kann, sie ist immer noch von einer alten Stadtmauer umgeben und so hat man das Gefühl in die Vergangenheit zu reisen.
Girona hat ähnlich wie Barcelona eine Rambla, auf der man abends flanieren kann, sich trifft und etwas trinkt. Das richtige Nachtleben mit Discos und Partys findet im neuen Teil der Stadt statt. Also lohnt es sich auch einmal das Nachtleben auf dem Lande und nicht nur in Barcelona zu genießen.
Die Kathedrale aus dem 14 Jahrhundert kann mit 35m Höhe und 23m Breite das grösste gotische Gewölbe der Welt vorweisen. Die Fertigstellung des Bauwerkes dauerte fast ein halbes Jahrtausend. Es zählt zu den bedeutendsten Bauwerken in dieser Stadt.
Weiterhin sehenswert ist das jüdische Viertel Call. Es ist eines der besterhaltenen in ganz Europa. Ebenfalls befinden sich darin viele Museen.



