Picasso im Barcelona-Lexikon

Picasso und Barcelona? Ja, Pablo Picasso, einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts, verlebte einige Jahre seiner Jugend in Barcelona. Das Museum ihm zu ehren, wurde jedoch erst sehr spät eröffnet, nämlich erst im April 1963. Zu finden ist das Museum im Stadtviertel Barri Gòtic. Grund der Gründung des Museums war eine großzügige Spende einer großen Sammlung von Werken, die Picassos Freund und Sekretär Jaime Sabatés der Stadt widmete. Zu diesem Zweck wurde das Palacio de Berenguer d’Aguilar zum Museum umgebaut. Ursprünglich war dies ein alter Stadtpalast aus dem 15. Jahrhundert. Besonders schön sind die berühmten alten Innenhöfe des Palastes. Besucht man das Museum, fühlt man sich wie in die damalige Zeit versetzt. Zu sehen gibt es viele Jugendwerke von Picasso, die in den Jahren zwischen 1895 und 1904 entstanden sind. Aber auch Werke aus späterer Zeit, wie die Serie „Las Meninas“, die von Velázquez beeinflusst wurden. Einige Werke befanden sich vorher in verschiedenen Museen der Stadt und wurden für das Museum zusammengetragen. Aber auch vom Künstler selbst, gab es Bilder für die Stadt Barcelona. Hierzu gehört die Serie „Meninas“. Von seiner Frau, Jaqueline Picasso, bekam das Museum 1982 eine 41-teilige Keramik - Sammlung, die zwischen 1947 und 1965 von dem Künstler erschaffen wurden. Pablo Picasso studierte in Barcelona in der Akademie für Kunst. Da er so künstlerisch begabt war, durfte er gleich einige Klassen überspringen. In der Studienzeit lernte er viele andere Künstler kennen, mit denen er Freundschaft knüpfte. Man kann behaupten, seine Erfolgsgeschichte begann in Barcelona.

Picassos bedeutendstes Werk "La Guernica" hängt jedoch nicht im Picasso-Museum in Barcelona. Es ist in Madrid im Museu National Centro de Arte Reina Sofia zu Hause.


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