Zoo im Barcelona-Lexikon

Auch wenn es weniger bekannt ist, aber der Zoo in Barcelona ist berühmt für seine Menschenaffen und es lohnt sich, auch für kinderlose Paare, dort einmal vorbei zuschauen. Der Zoo befindet sich im Parc de la Ciutadella. Bevor hier der Zoo entstand, war er der zentrale Platz für die Weltausstelllung im Jahr 1888. Auch für Kinder bietet der Zoo eine Menge Attraktionen. Zum einen gibt es die Primaten zu bestaunen und zum anderen lädt eine tägliche Delphinshow zum verweilen ein. Ebenfalls ein Ritt auf einem Pony ist für Kinder verbunden mit dem Zoobesuch ein Highlight. Das Wahrzeichen des Zoos ist der Floquet de Neu, auch „Schneeflöckchen“ genannt. Er war der einzig bekannte Albino-Gorilla. Im Jahr 1966 kam er n den Zoo und seitdem pilgerten Millionen von Besuchern zu seinem Gehege. Er starb im Jahr 2003. Als der Gorilla zwei Jahre alt wurde, tötete ein Bauer seine Mutter und nur dem Zoologe Jordi Sabater Pi ist es zu verdanken, dass ihm nicht das gleiche Schicksal ereilte. Er nahm ihn bei sich auf, denn durch seine helle Hautfarbe hätte es in der freien Natur keine Überlebenschance gehabt. In den ersten Monaten wuchs der kleine Primat in der Wohnung des Tierarztes des Zoos auf. Sein Nachwuchs war rekordverdächtig, denn er zeugte insgesamt 22 Nachkommen. Trotz vieler Hoffnungen des Zoos, einen weiteren weißen Gorilla zu bekommen, wurden diese nicht erfüllt. Alle Nachkommen waren pechschwarz, sogar die Enkel von ihm. Dennoch gibt der Zoo die Hoffnung nicht auf. 2003 starb er im Alter von 39 Jahren an Hautkrebs. Als bekannt wurde, an was er erkrankt war, wurde die Besucherzahl, die ihn noch einmal sehen wollte, enorm hoch. Auch wenn der legendäre weiße Gorilla nicht mehr im Zoo verweilt, ist er dennoch ein Besuch wert.


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